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Chronik

1888/1890

Bau und Inbetriebnahme eines Kranken- und Siechenhauses durch die Bezirkssparkasse, der heutigen Kreissparkasse Groß-Gerau.
Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 90.000 Reichsmark. Das Krankenhaus verfügte über 70 Betten. In dem damaligen Großherzogtum Hessen-Darmstadt existierten zu dieser Zeit 14 Krankenhäuser, wovon das Groß-Gerauer Haus über die höchste Bettenzahl verfügte und in der Nutzungskapazität gleich hinter Darmstadt und Offenbach folgte.

Der Tagessatz betrug damals pro Tag und Patient
für die 1. Klasse 1,50 Reichsmark,
für die 2. Klasse 1,00 Reichsmark,
für die 3. Klasse 0,50 Reichsmark.

In den 20er Jahren erfolgte die Übernahme dieses Hauses durch die Stadt Groß-Gerau. Seit diesem Zeitpunkt gab es das Städtische Krankenhaus Groß-Gerau. Das Gebäude existiert mittlerweile nicht mehr. Heute steht an diesem Platz das Hauptpostamt. Mit der Eröffnung des Kreiskrankenhauses wurde das Stadtkrankenhaus geschlossen.

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Abschluss